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Eisbahn-Engpass in Hamburg: Vereine drängeln sich, mobile Eisarena in Eidelstedt wird nicht gebaut

Sie sollte als Ersatz für die geschlossene Eisbahn in Hamburg-Stellingen dienen, aber niemand will sie bauen. Kritiker starten Petition.

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Kritik an Aus von mobiler überdachter Eissportanlage in Eidelstedt

Die Hamburger Eishockey-Vereine müssen in dieser Saison mit nur einer Eisfläche auskommen. Eine in Eidelstedt geplante mobile bedachte Eisbahn wird nicht gebaut. Dagegen wurde eine Petition mit dem Titel "Rettet den Eissport in Hamburg" gestartet.

Der Plan sah vor, am Steinwiesenweg die Wintermonate eine überdachte Eislauffläche zu erreichten, die für Eishockey und Eiskunstlauf genutzt werden kann. Sie sollte als Ersatz für die gesperrte Eisbahn Stellingen fungieren - finanziert mit etwa 1,5 Millionen Euro von der Stadt. Umgesetzt wird der Plan aber nicht. Auf eine Ausschreibung für das Projekt meldete sich kein Unternehmen, das die temporäre Eislaufbahn errichten wollte.

In Farmsen wird es voll

Die Konsequenz: Für die Crocodiles, den Hamburger SV, den Altonaer Schlittschuhläufer-Verein und die Hamburg Sailors steht für die komplette Saison nur die Eishalle Farmsen zur Verfügung. Teilweise seien dort beim Training 60 Kinder gleichzeitig auf dem Eis, heißt es bei den Sailors.

Öffentlicher Betrieb in Farmsen wird eingeschränkt

Die Stadt will in Absprache mit dem Hallenbetreiber Bäderland in Farmsen nun mehr Zeiten für die Vereine reservieren. Das bedeutet, dass der öffentliche Eislauf in der Halle deutlich eingeschränkt wird.

Petition "Rettet den Eissport in Hamburg" gestartet

Viele Eishockey-Teams müssen für ihr Training zum Teil nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen ausweichen. Der Frust bei Eishockeyspielern und Eiskunstläufern sitzt tief: Der Eissport in Hamburg werde politisch abgewickelt, alle Aussagen der Stadt, von Sportsenator Andy Grote (SPD) und den Bezirksämtern seien nichts wert, heißt es in einer Online-Petition mit dem Titel "Rettet den Eissport in Hamburg". Unterschrieben haben inzwischen mehrere tausend Menschen.

CDU-Bürgerschaftsfraktion verlangt Aufklärung

Die Sportbehörde weist die Kritik zurück. Man habe mit dem Eissportverband eine Ausschreibung erarbeitet und Geld zur Verfügung gestellt, aber kein Unternehmen gefunden, das die Eisfläche bauen wollte. In einem Brief an die Vereine sollen die Wogen jetzt geglättet werden.

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion verlangt Aufklärung und will in einer Kleinen Anfrage an den Senat unter anderem wissen, warum die Ausschreibung nicht angepasst wurde, als sich keine Unternehmen gemeldet haben.

Was wird aus der Stellinger Eisbahn?

Wann die wegen des einsturzgefährdeten Dachs gesperrte Eisbahn in Stellingen wieder genutzt werden kann, ist völlig offen. Die Stadt hat den Standort aber nach eigenen Angaben noch nicht aufgegeben.

#Hamburg
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